FC Lechaschau

Willkommen beim Fussballclub Lechaschau!

Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg zu unserer Webpräsenz gefunden haben. Auf diesen Seiten präsentieren wir Ihnen die neuesten Ereignisse rund um den Fußballclub Lechaschau.

Noch spannender als auf diesen Seiten zu surfen, ist es uns Live im Stadion zu erleben! Besuchen Sie uns daher bei einem unserer nächsten spannenden Heimspiele in der Lecharena.

Niederlage zum Abschluss der Herbstsaison

Sonntag, der 05.11.2017

SV Ried 3:0 FC Lechaschau

Aufstellung:
Koch – Schock, Schmidhofer (K), Besliu, Berger – Trenkwalder, Gruber, Bartel, Paulweber – Likar, Hoheneder

Wechsel:
70′ Jäger für Besliu
81′ Retter für Trenkwalder
83′ Hussaini für Paulweber

Voller Elan startete man in die Partie. Man kontrollierte das Geschehen und ließ den Gegner laufen. Bereits nach zwei Minuten konnte man einen Lattenschuss verzeichnen. In den folgenden Minuten hatte es den Anschein, dass die Führung nur eine Frage der Zeit ist. Unsere Hintermannschaft fing die langen Bälle der Hausherren ab und eröffnete über die Flügel den Spielaufbau. Wie aus dem Nichts dann das 1:0 für Ried. Nach einem Freistoß konnte nicht konsequent geklärt werden. Ab diesem Zeitpunkt (16. Minute), war das Spiel wie ausgetauscht. Unsere Spieler legten den Fokus auf Diskussionen mit Gegenspieler und Schiedsrichter. Die ruppige Gangart in den Zweikämpfen kam uns auch nicht zugute. 39. Minute: ein Ried-Spieler erzielt das Tor seines Lebens. In der Gegend des Mittelkreises stoppte er sich einen hohen Ball, ließ in einmal den Boden berühren und knallte ihn mit voller Wucht in die Maschen. Kategorie: Traumtor. Leider war das auch die aller letzte schöne Fußballaktion bis zum Schlusspfiff. Halbzeit 2:0. Nach Seitenwechsel spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. Das 3:0 in Minute 66 passte perfekt ins Bild. Wieder machte uns ein langer Ball zu schaffen, der nicht konsequent verteidigt wurde. Im Getümmel fand Ried sein Glück und traf zum dritten Mal. Nun kam es zum Showdown an diesem Tag. Als wir nach einer Abseitsstellung den vermeintlichen Anschlusstreffer schossen und Hoheneder den Ball aus dem Netz holte, rannte Ried-Schlussmann Florian Kurz mit einem Sprint an und bugsierte unseren Stürme mit voller Wucht per Bodycheck ins Netz. Zu allem Übel spielte der Täter danach das Opfer und wälzte sich in geschmeidiger Form unter quälenden Schmerzen am Boden. Natürlich führte er die Tätlichkeit geschickt hinter dem Rücken des Unparteiischen durch. Bereits in den Spielen zuvor zeigte sich der Tormann als Bad Boy (Faustschlag und Flaschenwurf gegen FCL-Vorstand). Doch die heutige Aktion – eine Mischung aus Wrestling und Schauspielerei, besser gesagt aus John Cena und Kevin James – übertraf alles. Die daraus resultierende hitzige Stimmung zog sich bis zum Ende durch. Zum Glück passierte nicht mehr.

Fazit:
Nach tollem Start beförderte man sich durch Kleinigkeiten selbst aus dem Spiel und stand mit leeren Händen da. Nach der Herbstsaison steht man nun an 7. Stelle im Tabellenmittelfeld. Die große Chance, den Anschluss nach oben zu wahren, verpasste man an diesem Spieltag.

Derbysieg gegen den FC Tiroler Zugspitze

Sonntag, der 29.10.2017

FC Lechaschau 4:0 FC Tiroler Zugspitze
Tore: Gruber 2x, Hoheneder, Paulweber

Aufstellung:
Koch – Schock, Schmidhofer (K), Besliu, Berger – Trenkwalder, Gruber, Bartel, Paulweber – Likar, Hoheneder

Wechsel:
71′ Jäger für Schock
83′ Atak für Paulweber
86′ Hussaini für Likar

Von Beginn an präsentierte sich die Elf hellwach und kontrollierte das Geschehen. In Minute 12 versenkte Gruber einen Eckball per Kopf zur frühen Führung. Wenige Minuten später erkämpfte Hoheneder in gewohnter Manier einen Ball und schob unter dem herauseilenden Tormann zum 2:0 ein. Tormann Koch agierte bei den wenig gefährlichen Aktionen sehr routiniert und abgeklärt. Kurz vor dem Pausenpfiff marschierte Trenkwalder die rechte Seite hinunter und bediente im Rückraum Gruber. Dieser vollendete überlegt und traf somit zum viel umjubelnden 3:0. Halbzeit.
Nach dem Pausentee wirkte das Team zu jeder Zeit siegessicher und kombinierte sich zu weiteren Chancen. In der 76. Minute dann ein Elferpfiff für die Gäste. Blankes Entsetzen in der Lecharena, denn ein Zugspitzspieler rutsche auf dem Ball aus. Nach Absprache mit dem Linienrichter revidierte der Unparteiische sein Entscheidung. Praktisch im Gegenzug wurde Likar von den Beinen geholt. Elferpfiff für die Heimmannschaft. Den fälligen Elfmeter verwandelte Paulweber sicher zum 4:0. Schluss – aus – DERBYSIEGER!

Fazit:
An diesem Tag gab es klare Verhältnisse auf dem Platz. Man sieht die Möglichkeiten, die ein voller Kader bietet. In der Offensive zeigte man sich eiskalt und defensiv wurde kompromisslos agiert. Eine Leistung, auf die jeder Stolz sein kann.

Heimsieg gegen Union Innsbruck 1b

Sonntag, der 22.10.2017

FC Lechaschau 3:1 Union Innsbruck 1b
Tore: Paulweber, Hoheneder, Likar

Aufstellung:
Koch – Stotter (55′ Schock), Besliu (80′ Özdemir), Schmidhofer (K), Atak – Trenkwalder, Berger (87′ Cihan), Gruber, Paulweber – Likar, Hoheneder

In den zwei Spielen zuvor musste man sich jeweils knapp mit 2:1 geschlagen geben. Es war wieder an der Zeit, um Punkte zu holen. Von Beginn an wurde jeder Zweikampf hungrig geführt und in der Offensive zeichnete sich schon nach wenigen Minuten eine leichte Überlegenheit aus. Das junge Team aus Innsbruck war nur bei Standards gefährlich und verzeichnete in Halbzeit eins, einen Lattenschuss. Bis zur Halbzeit wurde jedoch keine Chance verwertet und man trennte sich 0:0. Nach dem Wechsel wurde Hoheneder im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Paulweber mit Wucht zur Führung. Nun spielte das Team groß auf und kombinierte mit Selbstvertrauen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man das 2:0 erzielte. Dennoch dauerte es bis zur 58. Minute, als Berger den Bundesheerrekruten Hoheneder auf die Reise schickte und dieser locker lässig einschob. Das Red-Dynamite spielte sich regelrecht den Frust der letzten beiden Spiele von der Seele. In Minute 68 trat die Nr. 15 der Union einen weiteren gefährlichen Freistoß, welcher das Lattenkreuzeck touchierte. Den anschließenden Abpraller verwerteten die Gäste zum Anschlusstreffer. Es kehrte eine leichte Verunsicherung zurück und das Spiel war nun offener als zuvor. Aber an diesem Tag wollte man den Sieg unbedingt. So tankte sich in Minute 83 Regisseur Gruber durch die Mitte und spielte ideal auf Likar. In eiskalter Manier sorgte dieser für die Entscheidung – 3:1. Aus. Heimsieg. 5 Plätze rauf in der Tabelle. Ach, wie schön!

Fazit:
Am heutigen Tag präsentierte sich die Mannschaft extrem hungrig. Das erwartete Geduldspiel wurde hervorragend gemeistert. Den Zuschauern wurde von beiden Seiten ein attraktives Spiel geboten. Da die Tabelle extrem eng ist, wird sich in den kommenden beiden Spielen zeigen, wohin die Reise im Frühjahr geht.

Niederlage gegen den Tabellenführer

Sonntag, der 15.10.2017

SPG Sölden 2:1 FC Lechaschau
Tor: S. Hoheneder

Aufstellung:
M. Hoheneder – Atak, Besliu, Schmidhofer (K), Schock – Trenkwalder – Hussaini (Stotter), Gruber, Bartel, Likar – Retter (S. Hoheneder)

Eine fast zweistündige Autofahrt (über 100 km), bewältigte das Team zum Sportplatz nach Sölden. Vor dem Start zählte die Mannschaft genau 11 Männer. Sandro Honi Hoheneder und Alex Stotter wurden vom sportlichen Leiter Christian Bartel von Innsbruck nach Sölden chauffiert, damit überhaupt Wechsel stattfinden können. In der ersten Halbzeit überließ man der Heimmannschaft das Spiel und versuchte über das Umschaltspiel gefährlich zu werden. Dies gelang zuerst recht gut und Likar scheiterte so nur an der Stange bzw. das zweite Mal am Tormann. In der 15. Minute gelang ein langer Ball ideal in die Schnittstelle und der Sölden-Spieler schloss gekonnt nach herrlicher Ballannahme ab. Anschließend verzeichneten unsere Kicker eine Chance durch Schock. Nach einer halben Stunde geschah etwas fast Unmögliches: Ein Freistoß vom Tabellenführer wurde diagonal bis an die Auslinie geflankt. Dieser wurde im letzten Moment genau der Linie entlang, in einer Bogenlampe, hinter unseren Schlussmann gebracht und im Tumult über die Linie gestochert. Zur Halbzeit stand es somit 2:0. Nach dem Pausentee hieß es: Alles oder nichts! Die Grundformation wurde umgestellt und die Heimmannschaft von Beginn an unter Druck gesetzt. Eine riesen Chance nach Vorarbeit von Hoheneder ließ Bartel liegen. Die Defensive stand sicherer und die Offensive kam permanent vor das gegnerische Gehäuse. In der 75. Minute wurde ein Abschluss von Bartel abgefälscht. Die Strafraumkobra Hoheneder erkannte als erstes die Situation und schob lässig zum Anschlusstreffer ein. In den letzten Minuten kam die Heimmannschaft gehörig ins Schwitzen und konnte sich nur mehr selten aus der eigenen Hälfte befreien. Entlastung bekamen sie durch Verletzungsunterbrechungen und Schiedsrichterbällen. Nach Zuspiel von Bartel konnte Likar im letzten Moment vor dem Abschluss im 16er gestoppt werden. Das nötige Glück fehlte im Finish.

Fazit:
Erste Halbzeit pfui – zweite Halbzeit hui! Nach einer schwungvollen Partie stehen wir mit leeren Händen da. Die SPG Sölden wankte gehörig, konnte aber nicht geschlagen werden. Wer solche Partien für sich entscheidet, ist der Aufstiegsaspirant Nr. 1. Gratulation ins Ötztal. Die Tabelle wird immer enger – in den letzten drei Partien müssen unbedingt Punkte her!

4 Stück beim 4. Termin im Nachtragsspiel gegen den FC Nassereith

Freitag, der 06.10.2017

FC Nassereith 0:4 FC Lechaschau
Tore: 3x Hoheneder, 1x Gruber

Aufstellung:
Koch – Atak, Schmidhofer (K), Trenkwalder, Jäger – Özdemir, Gruber, Bartel, Schock – Hussaini, Hoheneder

Wechsel:
Stotter ab 77′
Cihan ab 85′

Bei der 4. Ansetzung des Spiels hat es nun geklappt. Die Reise nach Nazareth trat wieder einmal ein dezimierter, aber dennoch voll motivierter Kader an. So kam Schock direkt nach der Arbeit von Warth, Jäger und Bartel von der Uni aus Innsbruck, sowie Hoheneder volley vom 24h-Dienst aus der Kaserne. Schon in der ersten Aktion war zu sehen, dass alle Spieler auf dem Feld gewillt sind, alles in die Waagschale zu werfen. In der 4. Minute ballerte Gruber nach einem Tumult im Sechzehner die Kugel unter die Latte. Ein perfekter Start! Nach der Führung rollten regelrechte Angriffswellen der Heimmannschaft auf das Tor von Koch. Die Mannschaft bestritt alle Zweikämpfe konsequent und Koch war zur Stelle, wenn es happig wurde. Nach einer halben Stunde bediente Gruber unseren Sturmtank Hoheneder gefühlvoll. Dieser kontrollierte den Ball in gegnerischer Bedrängnis und vollendete zum 2:0. Das Sandro-Duett funktionierte an diesem Tag prächtig. Halbzeit! In Minute 58 schnappte sich Bartel im gegnerischen Aufbauspiel den Ball und schickte Hoheneder auf die Reise – boom, 3:0. Wenige Minuten später landete wieder ein langer Ball von Bartel beim Goalgetter vom Dienst. Dieser legte den Turbo ab der Mittellinie ein und vernaschte zwei Abwehrspieler. Vor dem Tor behielt er die Nerven und schob überlegt ein. Nach dem 4:0 und einer Roten Karte für die Heimmannschaft war das Spiel sicher. Die ersten Punkte auswärts katapultieren uns in der Tabelle bis auf den 5. Platz. Mit 26 Toren stellen wir auch den besten Angriff der Liga.

Fazit:
Das Umschaltspiel funktionierte hervorragend. Obwohl Hoheneder über 35h wach war, zeigte er sich in blendender Form und verwertete eiskalt. Spielerisch war der Gegner, vor allem in der ersten Halbzeit, klar besser, dennoch entscheiden Tore ein Spiel. Ein Dank gilt auch FCN-Trainer Jürgen Wetschenbacher und Kapitän Simon Krabichler, die stets für ein herzliches Willkommen in Nassereith sorgen.